2016

Aus der US-Präsidentschaftswahl geht der Kandidat der Republikanischen Partei, Donald Trump, als Sieger hervor und gewinnt gegen Hillary Clinton, die Kandidatin der Demokratischen Partei. Wahlprognosen schätzen Trumps Sieg als nicht sehr wahrscheinlich ein, daher reagieren die Medien in vielen Fällen überrascht bis schockiert.

Wie schon Al Gore im Wahljahr 2000 gewinnt Hillary Clinton zwar die meisten Stimmen (mit einem Abstand von ungefähr 2,8 Millionen), verliert jedoch gegen Trump, weil dieser 306 Stimmen des Electoral College auf sich vereinen kann – eine Mehrheit der 538 Wahlmänner, mit der sich entscheidet, wer der nächste US-Präsident wird.

Im Wahlkampf adressiert Trump vor allem Weiße aus dem Arbeitermilieu, die sich vom Establishment vernachlässigt fühlen. Trump-Wähler wollen der Elite an den Küsten des Landes eine Lektion erteilen und nehmen seine offen rassistischen und sexistischen Statements während des Wahlkampfs in Kauf. Viele Wähler setzen ihre Hoffnungen auf Hillary Clinton als erste Frau im Amt des US-Präsidenten, doch die Verwendung eines privaten Email-Servers während ihrer Tätigkeit als Außenministerin sorgt für einen großen Verlust an Vertrauen. Bei weißen Wählerinnen gewinnt sie keine Mehrheit und hat Schwierigkeiten, Frauen ohne Universitätsabschluss für sich zu gewinnen.

Im Wahlkampf spendet Steven Spielberg 200.400 Dollar an den Hillary Action Fund, eines der Komitees, die Hillary Clinton und die Demokratische Partei unterstützen.

2008

Steven Spielberg unterstützt als Freund der Clintons Hillary Clinton, die als Kandidatin der Demokratischen Partei für die Präsidentschaftswahlen 2008 antritt.

Sie ist die erste Frau, die in den USA von einer großen Partei nominiert wird. Hillary Clinton gewinnt mehr Vorwahlen und Delegierte als jede andere weibliche Kandidatin zuvor, verliert aber letztlich gegen Barack Obama.

Clinton dient als Außenministerin in der Obama-Administration von 2009 bis 2013.

2015 tritt Hillary Clinton erneut als Kandidatin für die US-Präsidentschaft 2016 an.

1999

Lewinsky-Skandal: In seiner zweiten Amtszeit als US-Präsident stolpert Bill Clinton über seine Sex-Affäre mit der Praktikantin Monica Lewinsky. Auf Grundlage einer Dokumentation von Kenneth Starr (Starr Report) leitet das Repräsentantenhaus ein Amtsenthebungsverfahren gegen den Präsidenten ein.

Da der Republikaner Kenneth Starr reißerische Details aus seinem Bericht an die Presse durchsickern lässt, wird er dafür kritisiert, den Skandal als politisches Manöver zu nutzen.

Obwohl die Affäre ihre Beziehung belastet, unterstützt Hillary Clinton ihren Mann gegen die Vorwürfe und bleibt mit ihm verheiratet.

Kate Capshaw und Steven Spielberg, die mit den Clintons befreundet sind, gehören zu den mehr als 17.000 Bürgern, die Geld für den Fonds zur Verteidigung des Präsidenten spenden.

Bill Clinton wird vom US-Senat in allen Anklagepunkten freigesprochen und leistet seine gesamte zweite Amtszeit.

Am Ende seiner Amtszeit erreicht Clinton den höchsten Popularitätsindex aller US-Präsidenten seit dem Zweiten Weltkrieg.

1995

Pinky and the Brain, ein mit dem Emmy ausgezeichneter Ableger der von Spielberg produzierten Animaniacs Cartoon-Serie, ist die vierte Zusammenarbeit von Amblin Entertainment und Warner Bros. Animation (65 Episoden in 4 Staffeln bis 1998).

Im gleichen Jahr produziert Amblin Entertainment Freakazoid!, eine weitere Zeichentrick-Serie in Zusammenarbeit mit Warner Bros. Animation (24 Episoden in 2 Staffeln bis 1997).

Typisch für beide Shows sind das Durchbrechen der vierten Wand“, viele Pop-Kultur-Referenzen sowie der Sinn für Parodie und Surrealismus (den Simpsons nicht unähnlich).

Pinky and the Brain enthält u.a. Karikaturen von Prominenten wie Bill und Hillary Clinton, David Letterman und Michael Keaton. Freakazoid! bietet Gastauftritte von Steven Spielberg, Jack Valenti, Leonard Maltin, und Mark Hamill.