2017

Steven Spielbergs nahezu 50 Jahre währende Karriere wird Thema eines HBO- Dokumentarfilms mit dem schlichten Titel Spielberg (Ausstrahlung: 7. Oktober).

Die vielfach preisgekrönte Dokumentarfilmerin Susan Lacy (American Masters) verwendet für ihren Film Material aus ihren Interviews mit Spielberg im Umfang von mehr als 30 Stunden.

Ebenfalls zu Wort kommen viele von Spielbergs Wegbegleitern, darunter
J.J. Abrams, Christian Bale, Drew Barrymore, Cate Blanchett, Francis Ford Coppola, Daniel Craig, Daniel Day-Lewis, Brian de Palma, Laura Dern, Leonardo DiCaprio, Richard Dreyfuss, Ralph Fiennes, Harrison Ford, David Geffen, Tom Hanks, Dustin Hoffman, Holly Hunter, Jeffrey Katzenberg, Ben Kingsley, Kathleen Kennedy, George Lucas, Liam Neeson, Martin Scorsese, Oprah Winfrey und Robert Zemeckis.

Die Premiere von Spielberg findet am 26. September im Lansing Theater auf dem Gelände der Paramount Studios in Los Angeles statt. Tom Hanks, Vin Diesel, Jeffrey Katzenberg, Martin Short, Quincy Jones und viele andere nehmen teil.

Spielberg zur Frage, warum er dieser Dokumentation zugestimmt hat:

“I don’t look back. I make movies and I work a lot and I look forward all the time. I don’t often look back. Maybe when I’m showing my grandkids E.T. for the first time, but otherwise I don’t spend a lot of time looking back on my films, and this forced me to look back and I got a good hard look at it and I was very proud of a lot of what I looked back upon and other things I wasn’t as proud of, but I think it was a very honest accounting of the body of work so far.”

Über die Regisseurin Susan Lacy:

“When I realized that she was an explorer and not an exploiter, I realized that the time maybe had come in my life where I can consciously agree to cooperate in a film about my career.”

Mehr: HBO Sets Documentary Feature on Steven Spielberg — Variet

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2016

Bryan Cranston spielt US-Präsident Lyndon B. Johnson in All The Way (Regie: Emmy Award-Gewinner Jay Roach). Die TV-Adaption des gleichnamigen Broadway-Stücks von Robert Schenkkan wird von Amblin Television, Tale Told Productions und Moon Shot Entertainment für HBO produziert. Steven Spielberg, Darryl Frank & Justin Falvey sowie Robert Schenkkan und Bryan Cranston sind als Executive Producer beteiligt.

All the Way erzählt die Geschichte von Lyndon B. Johnsons Übernahme der Präsidentschaft nach dem Attentat auf John F. Kennedy. Die Verfilmung zeigt seine Anstrengungen, auf der einen Seite die Mitglieder des 88. United States Congress zur Unterzeichnung des Civil Rights Act of 1964 (Abschaffung der Rassentrennung) zu bewegen und auf der anderen Seite Bürgerrechts-Aktivisten wie Martin Luther King, Jr. als Unterstützer zu gewinnen.

In weiteren Rollen spielen Anthony Mackie als Martin Luther King Jr., Melissa Leo als Lady Bird Johnson und Bradley Whitford als Hubert Humphrey.

Für seine Bühnendarstellung von Lyndon B. Johnson gewann Bryan Cranston 2014 einen Tony Award. Als Hauptdarsteller in Trumbo (2015) erhielt er eine Academy Award-Nominierung. Cranston wurde bekannt als “Walter White” in der AMC-Serie Breaking Bad (2008), für die er viermal hintereinander als Hauptdarsteller mit dem Emmy Award ausgezeichnet wurde.

Cranston willigte sofort ein, in der TV-Adpation von All the Way erneut die Hauptrolle zu spielen. Die Aussage des Stücks über den Mut des Präsidenten, den Civil Rights Act in der angespannten Zeit des Jahres 1964 durchzusetzen, ist ihm sehr wichtig: “We could now reach millions more and tell this important story by way of HBO.”

2013

Steven Spielberg kündigt an, Napoleon für die Ausstrahlung im Fernsehen zu produzieren. Napoleon basiert auf Stanley Kubricks Drehbuch aus dem Jahr 1961 und soll in Zusammenarbeit mit Kubrick Familie entstehen.

Spielberg, Freund und Bewunderer des verstorbenen Regisseurs, verhandelt mit HBO über die Finanzierung der Miniserie. Als potenzieller Regisseur wird Baz Luhrman ins Gespräch gebracht.

Seit der Ankündigung kommt es zu keiner Einigung mit HBO, und das Projekt verbleibt in Warteposition.

Update (2016): Es kommt Bewegung in das Projekt, als ein neuer Regisseur verkündet wird: Cary Fukunaga.

Spielbergs The Terminal (2004) enthält eine Szene, in der Amelia (Catherine Zeta-Jones) das Buch „Napoléon Bonaparte“ von Alan Schom im Airport-Buchladen kauft und mit Viktor Navorski (Tom Hanks) leidenschaftlich über Napoleons Schicksal diskutiert.

2010

The Pacific, eine TV-Miniserie mit 10 Episoden wird von Steven Spielberg, Tom Hanks und Gary Goetzman in Zusammenarbeit mit HBO, Playtone, DreamWorks, Seven Network und Sky Movies produziert.

Gedacht als Ergänzung zur erfolgreichen Miniserie Band of Brothers (2001), konzentriert sie sich The Pacific auf die Kampfhandlungen der US Marine Corps im pazifischen Areal des Zweiten Weltkriegs und folgt drei Marines in verschiedenen Regimentern.

Das anfänglich auf 100 Millionen geschätzte Budget wächst schnell auf über 200 Millionen Dollar – damit ist The Pacific die bis dahin die teuerste TV-Miniserie aller Zeiten. Gedreht wird in Australien zwischen August 2007 und Mai 2008. Die Musikuntermalung wird von Hans Zimmer, Geoff Zanelli und Blake Neely komponiert.

Die Serie wird von der Kritik hoch gelobt; Time Magazine-Rezensent James Poniewozik zählt The Pacific zu den Top 10-TV-Serien von 2010. Bei den Golden Globe Awards wird The Pacific als Beste Miniserie nominiert.

2001

Band of Brothers: Basierend auf dem gleichnamigen Buch von Stephen E. Ambrose, erzählt die 10-teilige HBO-Miniserie die Geschichte der Easy Company, 506th Regiment of the 101st Airborne Division, U.S. Army. Die Episoden beruhen auf Interviews mit überlebenden Soldaten der Easy Company sowie überlieferten Tagebüchern und Briefen.

Steven Spielberg und Tom Hanks, die zum ersten Mal bei Saving Private Ryan (1998) zusammenarbeiteten, sind Ausführende Produzenten. In unsentimentaler, nahezu dokumentarischer Form wird Band of Brothers mit akribischer Detailgenauigkeit von einem sorgfältig ausgewählten Team von Produzenten, Regisseuren und Shauspielern umgesetzt.

Darsteller sind u.a. Scott Grimes, Matthew Leitch, Damian Lewis, Donnie Wahlberg, Michael Fassbender, Frank John Hughes, Tom Hardy, Simon Pegg, Jimmy Fallon, James McAvoy und Tom Hanks.

Zu den Regisseuren zählen u.a. Tom Hanks, David Frankel, Mikael Salomon und Richard Loncraine.

Mit einem Budget von 125 Millionen Dollar ist Band of Brothers die bis dahin teuerste TV-Prodution.

Die erste Folge von Band of Brothers wird am 9. September 2001 ausgestrahlt und erreicht 10 Millionen Zuschauer. Zwei Tage später kommt es zu den 9/11-Anschlägen, und HBO beschließt, die Werbekampagne für Band of Brothers einzustellen. Dennoch erzielen auch die weiteren Folgen, verglichen mit anderen HBO Originalproduktionen, gute Zuschauerquoten.

Die Miniserie wird von Kritikern und Publikum positiv aufgenommen und erhält den Emmy und Golden Globe für die beste Miniserie.

Caryn James, The New York Times, bezeichnet Band of Brothers als “extraordinary 10-part series that masters its greatest challenge: it balances the ideal of heroism with the violence and terror of battle, reflecting what is both civilized and savage about war.