2017

Apple unterzeichnet einen Vertrag mit Steven Spielbergs Amblin Television und beauftragt die Produktion von 10 Episoden für einen Reboot der TV-Reihe Amazing Stories. Erste Pläne für eine Neuauflage gab es bereits 2015. Amazing Stories soll auf der Streaming-Plattform Apple TV vermarktet werden.

Mehr: Apple to Reboot ‘Amazing Stories’ From Steven Spielberg, Bryan Fuller — Variet

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2011

Steve Jobs stirbt in seinem Haus in Palo Alto, Kalifornien an Bauchspeicheldrüsenkrebs.

Die Firmen Apple und Pixar, denen Steve Jobs vorstand, veröffentlichen Stellungnahmen. In den Hauptquartieren von Apple und Microsoft wehen die Flaggen auf Halbmast. Auch Disney-Chef Bob Iger gibt die Anweisung, in allen Gebäuden, einschließlich Walt Disney World und Disneyland, die Fahnen auf Halbmast zu setzen.

Der kalifornische Gouverneur Jerry Brown  erklärt den 16. Oktober 2011 zum „Steve Jobs Day“. An diesem Tag findet eine private Trauerfeier an der Stanford University statt. Zu den Anwesenden gehören neben Jobs‘ Familie die Führungsriege von Apple und anderen Technologie-Unternehmen, Politiker, Medienvertreter, Prominente und enge Freunde von Jobs. Bono, Yo Yo Ma und Joan Baez haben bei der Trauerfeier musikalische Auftritte.

Steve Wozniak, George Lucas, Bill Gates, und US-Präsident Barack Obama veröffentlichen Stellungnahmen zum Tod von Steve Jobs. Der Verstorbene wird anonym im Alta Mesa Memorial Park – dem einzigen nicht-konfessionellen Friedhof in Palo Alto – beigesetzt.

Danny Boyle verfilmt 2015 die von Walter Isaacsons verfasste, offizielle Biografie Steve Jobs – mit Michael Fassbender in der Hauptrolle. Der Film beruht auch auf Interviews, die Drehbuchautor Aaron Sorkin mit Jobs‘ Weggefährten durchgeführt hat. Der Film

2007

Steve Jobs präsentiert das iPhone. Allein im ersten Jahr verkauft Apple 5 Millionen iPhones und stellt mit seinem Smartphone die etablierte Mobiltelefon-Industrie auf den Kopf.

Bis 2015 werden 700 Millionen iPhones verkauft.

2001

iTunes, Apples Media-Player-Software für MP3-Musik wird vorgestellt. Die Software läuft zunächst nur auf dem Apple iPod, der sich schnell zum weltweit meistverkauften tragbaren Media-Player entwickelt.

Die Musikindustrie wandelt sich für immer, während etablierte Medien wie die Vinyl-Langspielplatte (LP) oder die Compact Disc (CD) allmählich zum „alten Eisen“ zählen.

Der Peer-to-Peer Filesharing Service Napster, der durch das Verteilen von Audiodateien im MP3-Format populär wurde, muss wegen Copyrightverletzungs-Klagen dicht machen.

Die Auswirkungen von Filesharing and Streaming erreichen bald auch die Filmindustrie.

1997

Steve Jobs kehrt zu Apple zurück. Durch die Einführung ansprechender Produkte (z.B. iMac) und radikaler Veränderungen im Unternehmen rettet er Apple nicht nur vor dem kurz bevorstehenden Bankrott, sondern macht das Unternehmen zu einem der weltweit innovativsten und umsatzstärksten Informationstechnologie-Unternehmen.

Als Motive für die “Think Different”-Werbekampagne wählt Jobs Berühmtheiten wie Albert Einstein, Martin Luther King Jr., Frank Lloyd Wright, Pablo Picasso, Mahatma Gandhi, John Lennon, Alfred Hitchcock, Jim Henson, Ted Turner und sein persönliches Idol, Bob Dylan. Als Sprecher der an die Kreativ-Szene gerichteten Texte (“Here’s to the crazy ones. The misfits. The rebels…”) wählt er den Schauspieler Richard Dreyfuss.

 

1986

Steve Jobs verlässt Apple. Für 5 Millionen Dollar kauft er George Lucas eine Abteilung der Lucasfilm Graphics Group ab und gründet mit John Lasseter ein Unternehmen, aus dem die heutigen Pixar Animation Studios hervorgehen werden.

1984

Der Apple Macintosh wird vorgestellt. Es ist der erste in größeren Stückzahlen produzierte Personalcomputer mit grafischer Benutzeroberfläche und Mausbedienung. Im George Orwell-Jahr inszeniert Ridley Scott in seinem aufwendigen Kampagnenfilm den Mitbewerber IBM als „Big Brother“, den eine junge schöne Frau angreift (Apple).