2017

Apple unterzeichnet einen Vertrag mit Steven Spielbergs Amblin Television und beauftragt die Produktion von 10 Episoden für einen Reboot der TV-Reihe Amazing Stories. Erste Pläne für eine Neuauflage gab es bereits 2015. Amazing Stories soll auf der Streaming-Plattform Apple TV vermarktet werden.

Mehr: Apple to Reboot ‘Amazing Stories’ From Steven Spielberg, Bryan Fuller — Variet

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2015

Amazing Stories

Amazing Stories erfährt eine Neuauflage bei NBC.

Der TV-Sender unterzeichnet einen Vertrag mit dem Fernsehproduzent und Drehbuchautor Bryan Fuller (Hannibal). Er soll die von Steven Spielberg ins Leben gerufene Anthologie-Serie wieder aufleben lassen, die es zwischen 1985-87 im NBC-Sender auf immerhin zwei Staffeln brachte und von Rod Serlings Anthologie-Serie Twilight Zone (1959-1964) inspiriert war.

Fuller schreibt das Drehbuch für die Pilotfolge und dient als Executive Producer – neben Universal Television and Amblin Television. So wie bei Spielbergs Originalserie lädt Fuller verschiedene Regisseure ein, ihre Story-Ideen für Episoden einzubringen, bei denen sie dann auch Regie führen können.

Anders als anfänglich berichtet ist Steven Spielberg durchaus kreativ beteiligt, wie Bryan Fuller in einem Interview mit Crave erläutert:

I have had three meetings on Amazing Stories, two of them with Steven Spielberg. So from my experience he is very involved. I’ve pitched him ten stories for episodes and he has approved five of them, and no story moves forward without Mr. Spielberg’s approval.

Titel: © Amblin Entertainment

1985

Spielberg kehrt zum Fernsehen zurück – als Produzent von Amazing Stories, einer Serie, die auf dem Konzept von Rod Serling’s Twilight Zone aufbaut und ihren Namen dem Science-Fiction-Magazin verdankt, das Spielbergs Vater in den 40er Jahren las.

Der Name Spielberg genügt dem Fernsehsender NBC, auf Anhieb 44 Episoden zu beauftragen – mit dem Rekordbudget von 1 Million Dollar je produzierter Stunde.

Spielberg entwickelt für die Episoden einen Großteil der Ideen und verpflichtet ein beeindruckendes Ensemble von Regisseuren, darunter  Tobe Hooper, Robert Zemeckis, Clint Eastwood, Joe Dante, Martin Scorsese, Peter Hyams, Paul Bartel, Irvin Kershner, Phil Joanou und Danny DeVito.

Richard Matheson (Duel) liefert Kurzgeschichten und Drehbücher für einige der Episoden.

Spielberg führt bei zwei Episoden selbst Regie: The Mission (Kevin Costner als  Bomberpilot im Zweiten Weltkrieg; hinter der Kamera: Allen Daviau) und Ghost Train (ein Großvater wird seiner Familie entrissen, indem er einen Geisterzug besteigt, der mitten durchs Wohnzimmer fährt).

Trotz großer Etats und bekannter Cast- & Crew-Mitglieder ist die Fernsehreihe kein Erfolg und wird nach nur zwei Staffeln eingestellt.

Für Spielberg ist das ein Anreiz, es beim nächsten Mal besser zu machen. Amblin Entertainment wird in den Folgejahren zahllose Serien und Miniserien für das Fernsehen produzieren – viele davon außerordentlich erfolgreich und preisgekrönt.

1947

Arnold Spielberg liest begeistert Science Fiction-Romane und Heftreihen wie Amazing Stories.

Sein Sohn wird 1985 eine gleichnamige TV-Reihe produzieren und in zwei Episoden dieser Reihe selbst Regie führen: The Mission und Ghost Train.