1979

Woody Allens Manhattan – mit der romantischen Komödie setzt Allen seiner Heimatstadt (und George Gershwin) ein filmisches Monument in Schwarz-Weiß und porträtiert witzig und detailgetreu die Lebenskrise eines New Yorker Intellektuellen.

Neben Diane Keaton sind auch Meryl Streep und Karen Allen in kleineren Auftritten zu sehen.

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1979

Ridley Scotts Alien – ein bahnbrechender Mix aus Science Fiction und Horror. Der Schweizer Surrealist H.R. Giger gestaltet das verstörende außerirdische Wesen. Zum ersten Mal in diesem Genre kämpft eine Frau (Ellen Ripley, gespielt von Sigourney Weaver) gegen die Bedrohung aus dem All.

Der Film erweist sich als so erfolgreich, dass bis heute drei Fortsetzungen sowie weitere Spin-offs entstehen, darunter Prometheus (2012).

1979

Bizarres Spielberg-Interview: Der Pop-Art-Künstler Andy Warhol sitzt mit einem Kassettenrekorder am Fußende eines Doppelbetts, auf dem Steven Spielberg im gelben Shirt hockt. Auf dem Bett neben dem Regisseur sitzt Bianca Jagger und steuert Fragen bei.

Im Hintergrund läuft ein Fernseher – mit dem Rauschen des Sendeschlusses. Spielberg spricht davon, dass in allen Häusern ein Fernseher sein sollte und ob es Geister im Fernsehen gibt. Offenbar befasst er sich schon innerlich mit den Vorbereitungen zum Film Poltergeist (1982).

1979

Francis Ford Coppolas Apocalypse Now mit Martin Sheen und Marlon Brando rechnet episch mit dem Vietnamkrieg ab.

Coppola ruiniert sein Privatvermögen und seine Gesundheit. Seine Bitte um finanzielle Hilfe lehnt Spielberg ab, was Coppola diesem nie verzeihen wird. Die „New Hollywood“-Ära neigt sich dem Ende zu.

Spielberg besetzt Martin Sheen in Catch Me If You Can (2002).

1979

Einmarsch sowjetischer Truppen in Afghanistan.

Die USA unterstützen eine islamistische Miliz namens Taliban mit Waffen und Geld, um die Sowjets mit Guerilla-Methoden aus dem Land zu jagen. Das wird zwanzig Jahre später unerwartete Folgen in den USA und anderswo nach sich ziehen.

1979

Ruhollah Chomeini gründet die islamische Republik im Iran.

1979

Margaret Thatcher wird britische Premierministerin – die erste und bisher einzige Frau in diesem Amt. Als so genannte „Eiserne Lady“ führt sie in ihrem wirtschaftlich schwer angeschlagenen Land harte soziale Einschnitte ein.