2012

George Lucas verkauft Lucasfilm Ltd. an The Walt Disney Company. Zugleich kündigt er an, keine großen Blockbuster-Filme mehr produzieren zu wollen.  Stattdessen will er sich auf kleinere, unabhängig finanzierte Filme konzentrieren.

Disney zahlt für den Deal 4,05 Milliarden Dollar, rund zur Hälfte in bar bzw. in Aktien, und erhält dafür sämtliche Rechte an den Star Wars- und Indiana Jones-Reihen.

Der Verkauf umfasst auch die zu Lucasfilm gehörenden Subunternehmen Industrial Light and Magic (ILM) und Skywalker Sound sowie eine Palette von innovativen Technologien für die Unterhaltungsindustrie.

Kathleen Kennedy wird Präsidentin von Lucasfilm und dient als Executive Producer bei den neuen Star Wars-Filmen, die Disney sofort in Auftrag gibt, beginnend mit Star Wars: The Force Awakens (2015). Lucas ist anfangs als kreativer Berater beteiligt, zieht sich aber bald mehr und mehr zurück.

Das Mega-Geschäft folgt auf Disneys Übernahme der Pixar Studios für 7,4 Milliarden Dollar im Jahr 2006 und Marvel Comics für 4,2 Milliarden Dollar im Jahr 2009.

Mit dem Verkauf von Lucasfilm an Disney wird Lucas zu Disneys zweitgrößtem Einzelaktionär hinter dem Nachlass von Steve Jobs.

Lucas kündigt an, die Hälfte seines Vermögens für wohltätige Zwecke zu spenden, als Teil eines Non-Profit-Projekts namens The Giving Pledge – Bill Gates und Warren Buffett wollen damit die reichsten US-Amerikaner überzeugen, ihr Vermögen an Wohltätigkeitsorganisationen zu spenden.

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