1998

In A Bug’s Life sucht Flik, eine Ameise mit Außenseiter-Status, nach „harten Kriegern“, die seine Kolonie vor plündernden Heuschrecken beschützen können. Pixars zweiter Animationsfilm entsteht wieder unter der Regie von John Lasseter (mit Co-Regisseur Andrew Stanton) und in Co-Produktion mit Walt Disney Pictures.

Die Story ist inspiriert von Aesops Fabel Die Ameise und die Heuschrecke, aber auch von Akiro Kurosawas Seven Samurai (1954). Als Flik glaubt, ein paar Krieger gefunden zu haben, entpuppen sie sich als eine unfähige Zirkustruppe – und fügen der Geschichte einen Hauch von Federico Fellini hinzu. Die beiden Hauptcharakter werden im Original von Dave Foley und Kevin Spacey gesprochen. Am Ende des Films fügt Lasseter Outtakes ein, in denen die animierten Figuren wie reale Schauspieler Szenen verpatzen.

Während der Produktion kommt es zwischen DreamWorksJeffrey Katzenberg, and Pixar’s Steve Jobs zu einer öffentlich ausgetragenen Fehde, als der ehemalige Disney-Manager Katzenberg DreamWorks Animation gründet, um Disney auf dem Gebiet des Animationsfilms Konkurrenz zu machen. Der erste Film heißt Antz.

Antz erzählt die Geschichte von Z-4195, einer individualistischen Arbeiter-Ameise, im Original gesprochen von Woody Allen. Die Figur hat viel von seinem typischen Humor, was daran liegt, dass Allen viele seiner Dialoge selbst schreibt. Die weiteren Figuren werden im Original gesprochen von (ihren Look-alikes): Sylvester Stallone, Sharon Stone, Gene Hackman, Jennifer Lopez, Dan Aykroyd, Anne Bancroft, Christopher Walken und Danny Glover.

Sowohl in Antz, als auch in A Bug’s Life steht ein exzentrisches Insekt im Mittelpunkt, das die Hand der Prinzessin gewinnt, indem es seine Kolonie rettet. A Bug’s Life ist insgesamt familienfreundlicher und fröhlicher, während Antz mit anzüglichen Sprüchen und satirischen Seitenhieben auf Politik und Gesellschaft vor allem Teenager und Erwachsene anspricht.

Obwohl DreamWorks Antz einen Monat früher in die Kinos bringt, wird der Film von der Pixar-Konkurrenz an der Kasse überflügelt: Antz verdient zwar gut (172 Millionen Dollar), aber A Bug’s Life ist mit 363 Millionen Dollar klarer Sieger. Beide Filme werden von der Kritik gelobt.

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