1985

Barry Levinsons Young Sherlock Holmes beruht auf Charakteren von Sir Arthur Conan Doyle. Der Film erzählt vom jungen Sherlock Holmes (Nicholas Rowe) und John Watson (Alan Cox), die in einem Londoner Internat aufeinander treffen und ihren ersten Fall lösen. Sie werden dabei unterstützt von Elizabeth Hardy (Sophie Ward), einer Freundin von Holmes, in die er sich verliebt.

Chris Columbus über die Entstehung seines Drehbuchs: „The thing that was most important to me was why Holmes became so cold and calculating, and why he was alone for the rest of his life.“ „That’s why he is so emotional in the film; as a youngster, he was ruled by emotion, he fell in love with the love of his life, and as a result of what happens in this film, he becomes the person he was later.“

Steven Spielberg ist Ausführender Produzent, und Dennis Muren überwacht die eindrucksvollen visuellen Effekte. Young Sherlock Holmes enthält die erste vollständig computergenerierte, fotorealistische Animationsfigur: ein Ritter, der sich aus Elementen eines Buntglasfenster zusammensetzt (vgl. Videoclip). Zum ersten Mal wird ein CGI-Charakter gescannt und mit einem Laser direkt auf Film übertragen. Der Effekt wird von John Lasseter entwickelt, damals CGI-Experte der Lucasfilm Graphics Group, später Leiter der Pixar Animation Studios.

Dies ist einer von nur drei Amblin Entertainment-Produktionen, in denen das Logo von dem dafür komponierten Thema (John Williams) untermalt wird; die anderen sind The Color Purple und Richard Benjamins The Money Pit (1986).

Young Sherlock Holmes erhält zwiespältige Kritiken und enttäuscht an der Kinokasse: Bei einem Budget von 18 Millionen Dollar liegen die Einnahmen in USA nur bei 19 Millionen Dollar.

Filmkritikerin Pauline Kael kommt zu dem Schluss: „This sounds like a funnier, zestier picture than it turns out to be…. As long as the movie stays within the conceits of the Holmesian legends, it’s mildly, blandly amusing. But when one of the imperilled old men gives an elaborate account of the background of the villainy… your mind drifts and you lose the plot threads. And when the picture forsakes fog and coziness and the keenness of Holmes‘ intellect – when it starts turning him into a dashing action-adventure hero – the jig is up…. the movie lets you down with a thump when Holmes and his companions enter a wooden pyramid-temple hidden under the London streets…. There’s a resounding hollowness at the center of this picture – Levinson’s temple of doom“.

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