1982

Ridley Scotts visionärer Film Blade Runner kann Kritik und Publikum zunächst nicht überzeugen, entwickelt sich aber mit der Zeit zum Kultfilm. Das Drehbuch beruht auf dem 1968 erschienenen Roman Do Androids Dream of Electric Sheep? von Philip K. Dick. Die schmutzig-düstere Optik kombiniert Merkmale des Film Noir und der Science Fiction.

Harrison Ford spielt einen Kopfgeldjäger, der flüchtige Replikanten (Roboter in Menschengestalt) aufspüren und „in den Ruhestand versetzen“ soll. Rutger Hauers „Tears in Rain“-Monolog eines sterbenden Replikanten geht in die Popkultur ein. Die eindrucksvollen Effekte stammen von Douglas Trumbull.

Der Cyberpunk-Look von Blade Runner wird eine Generation von Filmemachern beeinflussen, darunter Terry Gilliams Brazil (1985).

Zwanzig Jahre später wird auch Spielberg eine Story von Philip K. Dick verfilmen (Minority Report, 2002), er verwendet ebenfalls Elemente des Film noir. Bio-ethische Fragen, die Blade Runner aufwirft, werden in Spielbergs A.I. – Artificial Intelligence (2001) weiter entwickelt.

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